Archiv für Juni 2007

29
Jun
2007

Acht Dinge über mich

von Bettina

Mein Psychiater scheiterte Zeit meiner Therapie daran, mir auch nur annähernd ein “Ding” über mich zu entlocken – Frau Buchstabensalat schafft es mit einer einzigen Anfrage. Damit er nicht ewig mit diesem Fehlschlag leben muss, entblöße ich mich jetzt hier mit acht Fakten – schicke ihm die zu und erkämpfe somit seine Rehabilitierung:

  1. Ich bin eine Frau
  2. Ich habe angewachsene Ohrläppchen, was – laut meinem allwissenden Ex-Kollegen - nichts anderes bedeuten, als dass ich eine potentielle Mörderin bin.
  3. Ich finde mich problemlos und stadtplanlos in den größten Städten der Welt zurecht. Dreht man mich in freier Landschaft allerdings einmal im Kreis, habe ich keine Ahnung mehr woher ich kam und wohin ich wollte!
  4. Vermutlich werden meine beiden Söhne vor mir kapieren, warum ein Flugzeug oben bleibt und nicht runterfällt!
  5. Ich habe schon mal vor dem Spiegel eine Dankesrede für den gewonnen Oscar gehalten.
  6. Wenn ich wollte, dann könnte ich einem Eskimo einen Kühlschrank verkaufen.
  7. Ich mag Filme nicht, bei denen ich auch nur annähernd denken muss. Der Besuch von “Die Klavierspielerin” beschäftigt mich heute noch – 6 Jahre später und hat eine panikartige Reaktion auf Rasierklingen zur Folge.
  8. Ich habe “Dirty Dancing” ca. 30 Mal gesehen. Den Tanz beherrsche ich noch immer nicht.

 Und weil ich es ja nicht so mit dem Gehorsam habe, will ich bloß von ein paar Wesen acht Dinge wissen. Von:

Ihm
Ihr
Ihr
Ihm/Ihr
Ihm 

  1. I have to post these rules before I give you the facts. (oder danach – wie ich beschloß)
  2. Each player starts with eight random facts/habits about themselves.
  3. People who are tagged need to write their own blog about their eight things and postthese rules.
  4. At the end of your blog, you need to choose eight people to get tagged and list their names.
  5. Don’t forget to leave them a comment telling them they’re tagged, and to read your blog.



26
Jun
2007

…und jetzt wieder da!

von Bettina

Um unsere unerschütterliche Spontanität unter Beweis zu stellen, beschlossen wir an unserem Abreisetag völlig spontan, doch nicht in die Südsee zu fliegen, sondern unseren Urlaub auf Sardinien zu verbringen! Hach, was sind wir doch für eine flexible, jung gebliebene, draufgängerische Familie!

Wer mehr über Sardinien wissen möchte, der soll bitte einen Reiseführer lesen. Aber nicht den von Eberhard, sonst findet man jedes zweite Ziel nicht, wird in Dörfer geschickt, die schlichtweg grausig sind und wird von Dörfern bewußt ferngehalten, die kleine Juwele auf der Insel sind.

Unser Urlaub war voller netter, wichtiger und unwichtiger Details:

  • Das erste unwichtige Detail erfuhren wir schon im Flugzeug, als die dauerlächelnde Stewardess Flugbegleiterin von EasyJet uns mit dem Tonfall eines geldgierigen Autoverkäufers exklusive Funcards anpries. 1,50 € und man hat die Chance 20.000 Pfund zu gewinnen – falls nicht, dann hätte man ja wenigstens einen lustigen Zeitvertreib beim Felder Freirubbeln…
  • Dass sardische Städte prinzipiell nicht gut beschildert sind, erfuhren wir schon nach 10 Minuten Autofahrt.
  • Ein Geburstag auf Sardinien fühlt sich komischerweise genauso an, wie in Österreich oder Deutschland. Man wird einfach älter. Mit dem Unterschied, dass man keine zahlreichen, großen, schweren, wertvollen Geschenke erhält – sehr zur Verwunderung von A.: “Oh, hepi bösde – wo Mama Schenke???”
  • Der Scirocco zaubert an Sardiniens Ostküste oft bizarre Wetterverhältnisse. Am Strand bewölkt und stürmisch und nur fünf Kilometer landeinwärts heiß und windstill. Mit wetterfroschähnlichem Gespür fanden wir täglich das passende Wetter für unser Unternehmungen.
  • Es dürfte einige Zeit dauern, bis wir den Größenwahn bei A. wieder rauskriegen. Er hörte 15 Tage lang ausschließlich: “Oh, bella bionda! Amore!” begleitet mir Küsschen geben, die blonden Haare streicheln und Süssigkeiten bekommen.
  • Wir hatten ein sehr einsam gelegenes Ferienhaus. Inmitten eines großen Tales. Dort gabe es viele Tiere – auch Hunde. Nach 15 Nächten in diesem Ferienhaus kann ich heulen wie ein Hund, miauen wie eine Katze – nur das Fliegen wie die Fledermaus, das konnte ich in so kurzer Zeit leider nicht erlernen.
  • P. hat zur Zeit den Mut und das Temperament eines testosterongesteuerten Gorillas. Ein Krebs mit den Maßen 1 x 1 cm bringt ihn allerdings in 0,00001 Sekunden aus dem Wasser.
  • Der Lärmpegel in Sardinien ist sehr hoch. Zumindest der, der sprechenden Menschen. Ich habe mich so wohl gefühlt wie schon lange nicht mehr. Endlich war ich nicht die am lautesten schreiende Mutter und unsere Kinder konnte man mit einem beruhigenden Gefühl als durchschnittlich laut bezeichnen.

Das Urlaubsgefühl erfuhr heute um 09.54 Uhr, beim Milchregal im ortsansässigen Supermarkt ein jähes Ende, als eine mittelalterliche Frau zu A.’s wiederholtem Hallo-Gerufe meinte: “Pst! Nicht so laut. Pst! Du kannst doch nicht so laut reden.”

Doch, kann er.

Es findet nur leider nicht jeder so niedlich, wie die Sarden!




09
Jun
2007

Ich bin dann mal weg …

von Bettina

 … und genieße hier die nächsten 15 Tage das Leben!

Urlaub




Besitzerin

Bettina S., 33 Jahre, verheiratet mit einem Bayern, 2 Söhne (P. 6 und A. 4 Jahre), wohnhaft im Süden Deutschlands UND Österreicherin - mit Leib, Seele und was sonst noch dazu gehört!

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