Archiv für Juli 2007

29
Jul
2007

Beste Freundin von Angelina Jolie

von Bettina

Das bin ich!

Ich bin die beste Freundin von Angelina Jolie.

Sie weiß es zwar noch nicht, aber wenn sie erstmal in Berlin wohnt, dann kommt sie um unsere Freundschaft nicht herum. Warum? Nun, es gibt zahlreiche Gründe.

Allen voran die Kinder:

  • Unsere Kinder (zumindest ein Teil ihrer) sind im gleichen Alter.
  • Meine Mutter hat in den 70iger Jahren kambodschanische Flüchtlinge unterrichtet. Ich habe in der Zeit viel mit den Flüchtlingskindern gespielt und könnte bei Jolie-Söhnchen Maddox aus meinem reichen Erfahrungsschatz “spielen mit Kindern, die ihre Heimat verlassen mussten” schöpfen.
  • Bei Töchterchen Zahara käme mir zu Gute, dass ich schon mal mit Karlheinz Böhm zu tun hatte und er mir viel über Äthiopien erzählt hat.
  • Den neuesten Sohn, Pax, würde ich regelmäßig zu Diavorträgen über Vietnam bei unserem Freund R. schleppen.
  • Töchterchen Shiloh wäge ich bei Brad Pitt in besten Armen und denke daher, dass sie meiner direkten Hilfe nicht bedarf.

Und natürlich Angelina selber:

  • Brad sorge sich um ihre Gesundheit, weil sie durch den Stress der vergangenen Monate so abgemagert ist. Kein Problem, meine österreichischen und schwäbischen Kochkünste haben bislang noch jedem Gast einige unliebsame Kilos auf den Leib gezaubert.
  • Ich kann Angelina in die hohe Kunst des Berliner Shoppings einführen. Ich kenne alle H&M-Filialen, im merkwürdigen Viertel zeige ich ihr den Restposten-Schuhladen und für die Einrichtung der neuen 400 qm Wohnung zeige ich ihr gerne Möbel Höffner, Ikea und für die ganz pfiffigen Sachen Nanu-Nana.
  • Wenn Angelina mal die Schnauze voll hat von ihren Kindern und Brad Pitt, dann gehe ich mit ihr in ein total cooles Prenzelberg-Beisl, wir besaufen uns mit Berliner Pils und erzählen uns ganz tolle Frauen-Dinge.

Und Brad Pitt -  man darf den armen Mann natürlich nicht vergessen:

  • Er dürfte mich jederzeit auf seinem Motorrad als Sozia mitnehmen.
  • Ich würde jederzeit mit ihm ein Bierchen trinken gehen und mir zur Not auch die eine oder andere Architektur-Geschichte anhören und ich würde ihm immer eine Schulter zum Anlehnen bieten.

Als Gegenleistung für all das möchte ich bitte nur die Privatnummer von George Clooney haben!

Titten – na dann schau ma mal




26
Jul
2007

Stella Deetjen

von Bettina

Was Mutter Teresa für Kalkutta, Karlheinz Böhm für Äthiopien, das ist Stella Deetjen für Benares (Indien).

Stella Deetjender Stern von Benares – bereiste 1994 als 24jährige Indien und lernte in eigener Not die Großherzigkeit und Hilfsbereitschaft eines leprakranken Bettlers kennen. Berührt durch das unsägliche Schicksal dieser verstoßenen Kranken, ließ sie ihr geplantes Fotostudium in Rom bleiben, und begann mit der 100 Dollar Spende einer Schweizer Ärztin eine Straßenklinik für Leprakranke in Benares aufzubauen.

Lepra ist heilbar. Lepra ist nur in geringen Maßen ansteckend. An Lepra muss eigentlich niemand mehr sterben. Eigentlich. Doch die Realität sieht leider brutal anders aus. Leprakranke gelten im indischen Kastenwesen noch immer als Unberührbare. Sie müssen ihre Dörfer verlassen, Ärzte weigern sich, sie zu behandeln und das mühsam erbettelte Geld auf der Straße schicken diese Kranken zu großen Teilen nach Hause zu ihren Familien, um diese in ihrem Überlebenskampf unterstützen zu können.

Im Rahmen ihrer Arbeit für die Leprakranken erlebte Stella Deetjen hautnah das Schicksal der Straßenkinder in Benares. Misshandelt, missbraucht und oft schwer krank erbetteln sie täglich auf der Straße das Nötigste, um zu überleben.

Viele Kinder litten unter Tuberkulose. Die meisten Kinder meines Projektes ‚goahead Kids’ habe ich auf die Welt kommen sehen, am Straßenrand. Gleichzeitig habe ich ihre Eltern sterben sehen, an Tuberkulose, an Gewalt und Elend. Das hat uns untrennbar verbunden. (Stella Deetjen)

Stella Deetjen 

Stella Deetjen nahm sich dieser Kinder an und gab ihnen ein zu Hause. 2003, nachdem ”ihre Gruppe” der Leprakranken geheilt war und teilweise in ihre Dörfer zurückkehrten, übergab sie die Straßenklinik für Leprakranke einer Schweizer Hilfsorganisation und kümmert sich seitdem um “ihre vielen Kinder”, wie ihr Sohn Cosmo zu sagen pflegt. Bis auf wenige Reisen nach Deutschland, um Spenden zu sammeln und alles organisatorische zu regeln, lebt Stella bei “ihren Kindern” in Benares.

Sie gründete 2003 das erste Kinderheim – das “Goahead Kinderheim” für 50 Straßenkinder. Die Kinder erhalten dort medizinische Versorgung, schulische Bildung und vor allem erhalten sie ein Zuhause voller Liebe und Geborgenheit.

Für 2007 ist ein weiteres Kinderheim geplant. Das “One Drop of Hope Kinderheim” soll weiteren 50 leprabetroffenen Kindern, Waisen und Straßenkindern ein Zuhause und somit auch eine Zukunft bieten.

Dafür wird noch dringend Hilfe benötigt.

Gestern Abend lief auf 3Sat die Dokumentation “Mal sehr glücklich – Mal sehr traurig” – eine Reporterin hat Stella Deetjen ein Jahr lang zwischen den zwei Welten Indien und Europa begleitet. Diese Dokumentation hat mich berührt. Sie hat mich ganz tief berührt.

Wenn eine junge Frau soviel Engagement und Selbstlosigkeit aufbringt, um den Ärmsten der Armen zu helfen – und dabei auch noch glücklich und zufrieden wirkt und eine Fröhlichkeit an den Tag legt, die man in unseren Breiten vergebens sucht – dann muss es doch wohl möglich sein, ein wenig von diesem Tatendrang zu verbreiten.

Back to Life ist das Projekt von Stella Deetjen – dahinter steckt keine Organisation und keine berühmte Persönlichkeit, sondern einfach eine junge, kämpferische Frau, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Elend in Benares ein wenig zu mildern. Stella Deetjen braucht die Medien, um weltweit Spenden für ihr Hilfsprojekt zu sammeln. Es kann für das “goahead Projekt” und das “One Drop of Hope Projekt” direkt gespendet werden. Es kann aber auch eine Patenschaft für ein Kind übernommen werden. Nähere Informationen dazu muss man sich direkt über die Website des von ihr gegründeten Vereins holen: www.back-to-life.com

Die Bloggerszene ist klein, aber fein. Nutzen wir doch dieses Netzwerk, um über Stella Deetjen zu berichten. Ich schicke diesen Artikel an zehn Blogs und freue mich, wenn der eine oder andere darüber schreibt, oder gerne diesen Artikel einfach kopiert. Links zu setzen, oder zu erhalten ist definitiv nicht Sinn und Zweck dieser Aktion! Wenn von jedem Blog ein Leser spendet oder ein Leser eine Patenschaft übernimmt, dann hat das alles schon seinen Zweck erfüllt.

Wir schreiben tagtäglich über die wichtigen und die unwichtigen Dinge des Lebens. Wäre doch schön, wenn wir mal über die lebensnotwendigen Dinge schreiben.

Back to Life e.V.
Kto: 072 99 99 000
BLZ 500 800 00
Dresdner Bank

oder für Spenden aus Österreich:

Back to Life e.V.
Kto: 000 90-021-800
BLZ 60 000
PSK Bank




25
Jul
2007

Das Leben in einer Zeichnung …

von Bettina

… von M.C. Escher.

Eigentlich ist es schon schwierig genug, ein Bild von M.C. Escher zu betrachten. Auf den ersten Blick noch logisch, erscheinen die Bilder auf den zweiten Blick unmöglich und beschäftigen ab dem dritten Blick mehr Gehirnzellen, als mir temporär zur Verfügung stehen.

Wie schlimm muss es dann erst sein, in einem dieser Bilder zu leben!?


[via]




Besitzerin

Bettina S., 36 Jahre, verheiratet mit einem Bayern, 2 Söhne (P. 7 und A. 5 Jahre), wohnhaft im Süden Deutschlands UND Österreicherin - mit Leib, Seele und was sonst noch dazu gehört!

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