26
Jul
2007

Stella Deetjen

von Bettina

Was Mutter Teresa für Kalkutta, Karlheinz Böhm für Äthiopien, das ist Stella Deetjen für Benares (Indien).

Stella Deetjender Stern von Benares – bereiste 1994 als 24jährige Indien und lernte in eigener Not die Großherzigkeit und Hilfsbereitschaft eines leprakranken Bettlers kennen. Berührt durch das unsägliche Schicksal dieser verstoßenen Kranken, ließ sie ihr geplantes Fotostudium in Rom bleiben, und begann mit der 100 Dollar Spende einer Schweizer Ärztin eine Straßenklinik für Leprakranke in Benares aufzubauen.

Lepra ist heilbar. Lepra ist nur in geringen Maßen ansteckend. An Lepra muss eigentlich niemand mehr sterben. Eigentlich. Doch die Realität sieht leider brutal anders aus. Leprakranke gelten im indischen Kastenwesen noch immer als Unberührbare. Sie müssen ihre Dörfer verlassen, Ärzte weigern sich, sie zu behandeln und das mühsam erbettelte Geld auf der Straße schicken diese Kranken zu großen Teilen nach Hause zu ihren Familien, um diese in ihrem Überlebenskampf unterstützen zu können.

Im Rahmen ihrer Arbeit für die Leprakranken erlebte Stella Deetjen hautnah das Schicksal der Straßenkinder in Benares. Misshandelt, missbraucht und oft schwer krank erbetteln sie täglich auf der Straße das Nötigste, um zu überleben.

Viele Kinder litten unter Tuberkulose. Die meisten Kinder meines Projektes ‚goahead Kids’ habe ich auf die Welt kommen sehen, am Straßenrand. Gleichzeitig habe ich ihre Eltern sterben sehen, an Tuberkulose, an Gewalt und Elend. Das hat uns untrennbar verbunden. (Stella Deetjen)

Stella Deetjen 

Stella Deetjen nahm sich dieser Kinder an und gab ihnen ein zu Hause. 2003, nachdem ”ihre Gruppe” der Leprakranken geheilt war und teilweise in ihre Dörfer zurückkehrten, übergab sie die Straßenklinik für Leprakranke einer Schweizer Hilfsorganisation und kümmert sich seitdem um “ihre vielen Kinder”, wie ihr Sohn Cosmo zu sagen pflegt. Bis auf wenige Reisen nach Deutschland, um Spenden zu sammeln und alles organisatorische zu regeln, lebt Stella bei “ihren Kindern” in Benares.

Sie gründete 2003 das erste Kinderheim – das “Goahead Kinderheim” für 50 Straßenkinder. Die Kinder erhalten dort medizinische Versorgung, schulische Bildung und vor allem erhalten sie ein Zuhause voller Liebe und Geborgenheit.

Für 2007 ist ein weiteres Kinderheim geplant. Das “One Drop of Hope Kinderheim” soll weiteren 50 leprabetroffenen Kindern, Waisen und Straßenkindern ein Zuhause und somit auch eine Zukunft bieten.

Dafür wird noch dringend Hilfe benötigt.

Gestern Abend lief auf 3Sat die Dokumentation “Mal sehr glücklich – Mal sehr traurig” – eine Reporterin hat Stella Deetjen ein Jahr lang zwischen den zwei Welten Indien und Europa begleitet. Diese Dokumentation hat mich berührt. Sie hat mich ganz tief berührt.

Wenn eine junge Frau soviel Engagement und Selbstlosigkeit aufbringt, um den Ärmsten der Armen zu helfen – und dabei auch noch glücklich und zufrieden wirkt und eine Fröhlichkeit an den Tag legt, die man in unseren Breiten vergebens sucht – dann muss es doch wohl möglich sein, ein wenig von diesem Tatendrang zu verbreiten.

Back to Life ist das Projekt von Stella Deetjen – dahinter steckt keine Organisation und keine berühmte Persönlichkeit, sondern einfach eine junge, kämpferische Frau, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Elend in Benares ein wenig zu mildern. Stella Deetjen braucht die Medien, um weltweit Spenden für ihr Hilfsprojekt zu sammeln. Es kann für das “goahead Projekt” und das “One Drop of Hope Projekt” direkt gespendet werden. Es kann aber auch eine Patenschaft für ein Kind übernommen werden. Nähere Informationen dazu muss man sich direkt über die Website des von ihr gegründeten Vereins holen: www.back-to-life.com

Die Bloggerszene ist klein, aber fein. Nutzen wir doch dieses Netzwerk, um über Stella Deetjen zu berichten. Ich schicke diesen Artikel an zehn Blogs und freue mich, wenn der eine oder andere darüber schreibt, oder gerne diesen Artikel einfach kopiert. Links zu setzen, oder zu erhalten ist definitiv nicht Sinn und Zweck dieser Aktion! Wenn von jedem Blog ein Leser spendet oder ein Leser eine Patenschaft übernimmt, dann hat das alles schon seinen Zweck erfüllt.

Wir schreiben tagtäglich über die wichtigen und die unwichtigen Dinge des Lebens. Wäre doch schön, wenn wir mal über die lebensnotwendigen Dinge schreiben.

Back to Life e.V.
Kto: 072 99 99 000
BLZ 500 800 00
Dresdner Bank

oder für Spenden aus Österreich:

Back to Life e.V.
Kto: 000 90-021-800
BLZ 60 000
PSK Bank



35 Kommentare zu “Stella Deetjen”



  1. 1.    27. Juli 2007    13:59 Uhr

    [...] oder was ist das? Eine interessante Person, auf die Bettina im Pappalatur-Blog eingeht. Dort findet sich auch Interview im Mittagsmagazin des ZDFs wieder. Stella betreibt den Verein Back [...]


    Basic Thinking Blog » Stella Deetjen

  2. 2.    28. Juli 2007    15:39 Uhr

    licht und liebe!


    lokalreporter

  3. 3.    28. Juli 2007    20:14 Uhr

    [...] mich eine Mail von Bettina. Sie hat eine Sendung über Stella Deetjen auf 3Sat gesehen und einen bewegenden Beitrag in ihrem Blog veröffentlicht, um über die Bloggergemeinde Hilfe für das Projekt in Indien zu [...]


    Mudder Seemann » Arche Berlin

  4. 4.    29. Juli 2007    15:13 Uhr

    @lokalreporter,

    licht und liebe!

    hier ist eher Hirn und verstand gefragt, vielleicht mal folgenden Artikel lesen und nachdenken.


    Hirn und Verstand

  5. 5.    29. Juli 2007    16:52 Uhr

    jaja, das hirn, ein besonders in österreich gern benutzes wort. artikel lesen und mitgefühl bewirken ist auch nicht schlecht, jeder lebt sein eigenes leben, in eigener verantwortlichkeit, mit mehroderweniger mitgefühl, mit belehrungen, und gedanken ~ mehroderweniger engagiert. go ahead! -> licht und liebe!


    lokalreporter

  6. 6.    29. Juli 2007    20:30 Uhr

    Vielen Dank für den Hinweis auf den Profil Online Artikel!
    Ich stieß bei meiner Recherche im Internet bisher nur auf positive Artikel zu Frau Deetjen und ihren Projekten. Dieser besagte Artikel (dem Erscheinungsdatum nach zu schließen ja auch ganz neu…) wirft natürlich ein anderes Licht auf die ganzen Projekte.
    Die mangelnde Offenlegung des Finanzberichts finde ich natürlich bedauerlich und lässt einen fahlen Nachgeschmack zurück.

    Allerdings empfinde ich nach ausführlicher Lektüre des Profil-Artikels einige Punkte als nicht “aufgedeckt”, sondern als negative Auslegung und mitunter auch Hetze.
    Und vielleicht bin ich auch sehr naiv, wenn ich denke, dass FAZ, Die Zeit, Redaktion Beckmann, Women’s World Award Komitee, etc. pp. nicht alle fehlinformiert sein können.

    Vielleicht will ich es auch einfach nicht wissen, weil es mich berührt hat, dass es offensichtlich noch Menschen gibt, die einfach nur gutes tun. Einfach so.
    Und diesen Glauben möchte ich gerne noch ein paar Momente in mir tragen…

    Und dennoch werde ich mich morgen mal bei Back to Life kundig machen, ob es einen Finanzbericht gibt und ob sie den erschienen Profil Artikel kommentieren wollen, bzw. können.


    Bettina

  7. 7.    30. Juli 2007    12:02 Uhr

    Mir fehlen echt die Worte. Hirn in Österreich. Offenbar kommt das eher auf den Teller einer Tiroler Skihütte als in ein “nachrichtenmagazin”. Konkret hatte ich mich schon bei Back To Life erkundigt und die haben alle Papiere, die man als Verein bei uns braucht, um finanziell und steuerlich voll sicher dazustehen. Ich zweifle eher an den Absichten des Autors in diesem “profil” – der übrigens in Berlin arbeitet und den Artikel nach Auskunft aus Österreich nur dorthin verkauft hat – als an den Vorgängen bei Back To Life.

    Kritisch sein ist immer wichtig, das muss man aber auch bei Greenpeace, bei der Deutschen Krebshilfe … und beim Weihnachtsmann :-)

    Spass beiseite: Jetzt durch einen Schreibtischtäter wie diesen “Reporter” die Spenden an Stella einzustellen, wäre kurzsichtig und würde nur erneut beweisen, daß bad news unsere Meinungen mehr beeinflussen können als die leuchtende Wahrheit. So jedenfalls sehe ich das für meinen Teil und schließe mich Beckmann, FAZ, Kerner & Co an.


    markus

  8. 8.    31. Juli 2007    07:51 Uhr

    Guten Morgen,

    Rudolf – was ist eigentlich Deine Intention?
    Willst Du Klickraten der profil Seite erhöhen, Medienrummel oder eine Verleumdungskampagne gegen Stella führen?
    So sieht es nämlich aus, denn kurz nach Erscheinen des Artikels bloggst Du in allen möglichen “Pro Stella Blogs”? Vertraust Du selbst dem Artikel nicht?
    Das eine ist ein Artikel mit Unterton und das andere eine parallel dazu verlaufende Blogkampagne -das wirkt sehr geplant, nicht seriös und so, also ob hier jemand eine persönlichen Rachefeldzug ausführt….

    Bezüglich der Gelder: laut des Artikels legt S. sie doch bei Nachfrage offen und sorry- aber die Gehälter innerhalbs Deutschlands sind m.M. nach ja eher mager gegenüber dem, was die Mitarbeiter leisten.

    Zu: “Sieben Kinder standen vor einem halben Jahr vor verschlossenen Türen. Ihre Eltern, meist die alkoholisierten Väter, hatten sie zum Betteln abgeholt und nicht rechtzeitig zurückgebracht. „Ich musste es tun“, so Deetjen im profil-Interview, „weil ich sonst mein Gesicht verloren hätte. Aber die Kinder werden wieder zu mir zurückkommen. Ich weiß ja, wo sie leben.“ Die Plätze wurden bislang nicht nachbesetzt.” – natürlich sind die Plätze nicht nachbesetzt – die Kinder sollen ja zurück kommen.

    und so könnte man ewig weiter machen, denn in dem Artikel steht nicht wirklich etwas drin, was man handfest Stella vorwerfen könnte – alles nur unterschwellig und reißerisch.. wie das gesamte Magazin (s. die anderen Artikel).

    Lege Du doch mal offen, was Dich treibt…..


    Chixse

  9. 9.    8. August 2007    20:50 Uhr

    Ich bin den Gerüchten rund um Stella Deetjen ein wenig nachgegangen.
    Auf Nachfrage habe ich von der Redaktion Profil das Interview zwischen Bernd Hettlage und Stella Deetjen erhalten, welches inzwischen unter http://www.news.at zu finden ist.
    Nach Lesen dieses Interviews verstehe ich die Aufregung und den “Skandal” noch immer nicht ganz. Irgendwie scheint das Ganze doch auch reine Auslegungssache zu sein.
    Vom Verein “Back to Life” habe ich eine ausführliche Stellungnahme zu den Vorwürfen erhalten, die man jederzeit bei Frau Kaiser (julia(at)backt-to-life(dot)com) anfordern kann.


    Bettina

  10. 10.    14. September 2007    10:17 Uhr

    mir kommt die kampagne von “Rudolf” sehr spanisch vor….
    ich denke:
    - wer 14 Jahre von so gut wie nichts mit den Ärmsten gelebt hat und für das Wohl vieler anderer tagtäglich gearbeitet hat (und es noch tut, wenn auch nicht mehr tagtäglich vor Ort (Ist Karl Heinz Böhm täglich in Afrika?) hat es einfach nicht verdient, dass sogenannte Enthüllungsjournalisten- und Möchte-Gern-Freizeit-Fakten-Sammler nun Ihre erfolgreiche Arbeit für Andere in den Dreck ziehen!!!

    - wenn man etwas Schlechtes bei jmd. der sich mit Haut und Haar für eine Gute Sache engagiert, finden will, wird man es finden.
    denn derjenige der Gutes tut und dem dann ein solches Glück an Öffentlichkeit (= Spendenwilligkeit) zuteil wird, hat höchstwahrscheinlich gar nicht mit so hohem Verwaltungsaufwand am Anfang gerechnet. (Denn dann wäre er nicht Idealist und hätte sich getraut eine solch wahmnsinnge Vision und Idee zu verwirklichen, sondern wäre Buchhalter geworden.)

    - Daß deshalb in einer Übergangszeit, bis solche Dinge dann auch mit genug “Personal” und Erfahrung gehandelt werden können, event. dazu führen, daß Geld zum Teil mehr in die Organisation fliesst, als es tut, wenn die Organisation steht und reibungslos funktioniert ist sicherlich auch klar, Sie ist eben kein Engel, sondern auch nur ein Mensch…

    Und dass da Fakten in der Broschüre event. nicht ganz stimmen, kann ich sehr verzeihen, denn, es ist ja nicht gelogen, was sie in der Broschüre schreibt, sondern auf Dauer inhaltlich eventuell nicht ganz richtig (und nen Flyer kann man nach Druck nicht korrigieren), oder aber etwas was geplant war (was bei Drucksachen überhaupt nicht unüblich ist, dies faktisch schon einmal zu bewerben)

    - Ich finde es erstaunlich wie “Sesselpubser” sich hier nach Feierabend zu Rächern der armen Kinder (und Stellas eigenem Kind) aufspielen.

    Anstatt die Energie darauf zu verwenden die Arbeit anderer mit vermeintlichen Fakten (Die Rudolf durch seinen miesen Wikipedia-Artikel selbst geschaffen hat und auf den er als unabhängige Quelle gerne verweist) kaputt zu machen, und in jedem Blog, was er findet seine Meinung zu wiederholen, sollte er vielleicht lieber mal selber etwas schaffen, was der Welt so viel hilft. (Mit dem ganzen Strom den er fürs Posten verwandt hat, kommen wir dem Klimawandel auch unnötigerweise etwas näher.. (lach))

    Wie gesagt, es ist die große Tragik, dass eine gute Idee und Sache leider durch Neider und Korinthenkacker schlecht gemacht werden muß.

    Zu mir:
    ich bin NICHT jmd. aus Stellas Clan (dem ja Menschen, die Ihr postiv gegenüber eingestellt sind in anderen Foren auch immer sofort zugerechnet werden.), noch kenn ich Ihren vermeintlichen PR-Berater. Ich muß mich auch nicht aus was-auch-immer-für-zwielichtigen-Gründen hinter Pseudonymen verstecken, wie unser guter “Rudolf”.

    Ich finde einfach, jmd. der eine so lange Zeit seines Lebens geopfert hat wie Stella und dies noch weiter tun will, hat es einfach nicht verdient in den Dreck gezogen zu werden (auch nicht mit angeblichen, höchst fragwürdigen Fakten). Ich finde aber auch das so jmd. nicht jahrelang wie ein Bettler leben muß. Denn nur mit genug materieller Absicherung ist ein dauerhaftes Engagement auch möglich.

    Ich habe großen Respekt vor Stellas Arbeit und werde sie weiterhin mit Spenden unterstützen.
    Und würde mir wünschen, daß die gezielte Schmutzkampagne wenig Menschen wirklich beindruckt und Ihre Projekte weiterhin unterstützt werden.

    Viel Glück weiterhin. Und viel Kraft für Stella.

    P.S: und die tollen Quellen des Autors des Profilartikels, deren Seriösität zweifele ich an. Wer schon einmal in Indien war, der weiß zum einen das dein indischer Gesprächspartner gerne das sagt, was Du hören willst und zum anderen, daß die westlichen Quellen in Indien auch nicht unbedingt seriöser sind. Denn da herrscht ganz ganz viel Neid zwischen den “Aussteigern”.
    Aber das ist ein anderes Thema.


    Erik

  11. 11.    14. September 2007    15:33 Uhr

    @ erik

    toller comment!


    malediva

  12. 12.    15. Dezember 2007    19:01 Uhr

    Ist ja interessant, wie jeder Versuch ein wenig Verstand in diese dumpfbackige Gutmenschensuppe zu rühren, sofort mit geiferndem Hass bekämpft wird. Bleibt doch mal einfach cool. Egal, ob der meines Erachtens gut rechercherte Beitrag im österreichischen Spiegel “Profil” in allen Punkten richtig ist, es bleibt doch die Frage, warum der sich ewig mit unschuldigem Augengeklimper und bauchnabelfreien Sari-Tops präsentierende Lepra-Engel so vehement und aggressiv gegen jede Art von Überprüfung vorgeht. Es ist doch das gute Recht eines jeden wohltätigen Menschen mit einer Art Gütesiegel Auskunft über die korrekte Verwendung seiner Spende zu erhalten. Dieses Prüfsiegel vergibt das DIZ. Nur Deetjen kann oder will diese Prüfung nicht zulassen. Dabei bleiben eben doch ein paar Fragen übrig. Aber Fragen scheinen ja in diesem Forum keine Chance zu haben. Es ist ja auch viel einfacher, sich in trivialer Poesie-Album-Lyrik an Stella Deetjen zu berauschen, als ab und zu mal seinen Verstand zu gebrauchen. Herr, wirf ein wenig Hirn vom Himmel!


    Karl Hermann

  13. 13.    5. Februar 2008    04:16 Uhr

    was für eine fabelhafte frau!!!!!!!!!!!!!!
    habe gerade den bericht bei voxtours gesehen und musste erkennen wie klein doch meine probleme sind!


    jayjay

  14. 14.    11. November 2008    05:44 Uhr

    hörte vor zwei jahen erstmal von Stella und ihr Projekt.
    höre heute erstmal von den Vorwürfen, die ich alle samt nicht kenne.

    werde heute einen etwas größeren Eurobetrag spenden.

    um für mich den Ausgleich zu erreichen, kann ich mich freuen, dass ich die Euro nicht an den Staat zur “Weiterleitung an die Banken” spenden kann, sondern an einen Menschen welcher nicht nur von Bewunderer sondern auch von Neider, “Besserwisser” und alles “Zerreder” welche in der Regel selbst nichts und schon garnichts, in ähnlicher menschlicher Qualität in der schublade haben, geschweige umsetzen könnten.


    ingo

  15. 15.    11. November 2008    11:35 Uhr

    Hallo Ingo, danke für den bemerkenswerten reflektierten Beitrag. In Deinem Fall ist es wirklich egal, ob Du Deine Kohle an den Staat, die Banken, in den Gully oder an Stella Deetjen weiterleitest. Sie ist auf jeden Fall futsch – so wie Dein Urteilsvermögen.


    Karl

  16. 16.    11. November 2008    11:43 Uhr

    boah Karl,
    schön, dass Du die Diskussionskultur und das Niveau in diesem Blog mit solchen Kommentaren hoch hältst.

    Aber Dein Kommentar ist ja so richtig fachlich fundiert und reflektiert. Was für ein Kindergarten. Steck Deine Energie doch mal in was nützliches?.


    Erik

  17. 17.    11. November 2008    12:04 Uhr

    Ja Eric, im Gegensatz zu Dir habe ich mich mit der Materie beschäftigt (siehe oben) und verzichte auf den wohlfeilen Gutmenschenschmus, der offensichtlich immer dann Leute befällt, wenn Sie im Fernsehen auf eine Augen klimpernde Charity-Blondine reinfallen. Nicht nur der schon erwähnte “profil”-Artikel rückt die herzzerreißende Rühr-Story von den Lepra-Kindern etwas zurecht, sondern auch meine eigenen Recherchen. Ich habe mit dem Leiter des DZI gesprochen, der mir versichert hat, dass man zur Beurteilung der korrekten Verwendung der Spendengelder mehrmals um Rechenschaftsberichte von Deetjens Organisation gebeten hat. Diese Berichte wurden nie übermittelt, auch keine anderen Belege über korrekte Spendenarbeit. Es tut mir leid, dass ich so hart urteile. Aber gerade mit Blick auf viele anderen Organsiationen, die im Raum Benares tätig sind – ohne darum viel Wind zu machen – muss man diesen Widerspruch anprangern. Und zwar so oft es geht: Einerseits keine Mühe und Mittel zu scheuen, um sich immer wieder in die Medien zu bringen, bei ausführlicher Nennung des Spendenkontos, auf der anderen Seite aber keinen Einblick in die Unterlagen zu gewähren. Das nährt leider nun mal den Verdacht, dass die Gelder in Deetjens Privatvilla auf Ibiza geflossen sind und nicht in das Alibi-Kinderheim mit einer Handvoll fotogener Vorzeige-Kinder in Benares. Wer will, kann da skeptisch sein. Wer nicht, kann sich auch gleich an seiner eigenen urteilsfreien Gefühlssoße besoffen labern. Eric, Du bist das Paradebeispiel für verführbare Vorweihnachtszeit-Spender, wenn Deetjen wieder alle Kanäle penetriert und die Moderatoren von Beckmann bis Kerner sich kollektiv die Glyzerin-Tränen aus den Augenwinkeln wischen.


    Karl

  18. 18.    11. November 2008    12:15 Uhr

    mann karl, ….
    ich habe bereits in diesem blog in 2007 (siehe oben) alles zum thema gesagt.

    und sehr toll, wie schnell so ein faktenbasierter Typ wie Du aus einer 60 qm Wohnung eine Partyinsel Villa macht.

    Tut mir Leid, das Diskussionsniveau ist mir hier zu arm.
    Ich bin raus.


    Erik

  19. 19.    11. November 2008    12:53 Uhr

    @karl – sehe ich auch so.
    habe die frau einmal in einer talk-show gesehen, ihr marketingkonzept ist nicht von schlechten eltern – aber eben auch entlarvend selbstlos [geschäftstüchtig]. verhungernde- und kranke kinder fördern die mediengewandten tränen in den augen der alibi-akteure.. von wegen ich spende gleich mal einen höheren geldbetrag, so ein quatsch!


    lokalreporter

  20. 20.    12. November 2008    07:11 Uhr

    Ich mag Diskussionen. Ich finde sie sehr wichtig. Sie beleben und sie regen an zum Denken.

    Das alles gilt allerdings für niveauvolle Diskussionen.

    Sollte das Niveau hier ins bodenlose abrutschen, schließe ich die Kommentarfunktion!


    Bettina

  21. 21.    12. November 2008    09:46 Uhr

    Hallo Bettina, die Tatsache, dass hier auch mal ein paar unangenehme Wahrheiten ausgesprochen werden – mitunter in einem flapsigen Tonfall – macht doch gerade erst den Reiz einer Diskussion aus.


    Karl

  22. 22.    12. November 2008    18:21 Uhr

    @karl
    konstruktiv ist eine kritik für mich dann,wenn der kritiker sagt,wie er es machen würde,wenn er nicht der kritiker,sondern etwa ” so ein gutmensch ” wäre,dessen arbeit er kritisiert.


    malediva

  23. 23.    12. November 2008    18:34 Uhr

    Kein Problem: Es gibt eine Liste des DZI mit vertrauenswürdigen Spendenorganisationen (auch in Indien), die einen klaren Nachweis über ihre Aktivitäten und die Verwendung der Spenden führen. Und dafür das begehrte DZI-Siegel erhalten haben. Diese Liste kann man hier abrufen:

    http://www.dzi.de/hijk.htm#i

    Und dann kann man Kontakt aufnehmen, spenden und sich hinterher über seine Spende informieren. Nicht ganz so glamourös wie bei Frau Deetjen, aber effektiv für die Betroffenen. Ist das für Dich konstruktiv genug Malediva?


    Karl

  24. 24.    15. November 2008    13:09 Uhr

    na geht doch…….
    warum nicht gleich!
    flapsige grüsse


    malediva

  25. 25.    27. November 2008    18:12 Uhr

    Hallo Ihrs,

    habe mal beim Verein nachgefragt und dort folgende Information zu den vorgenannten Artikeln erhalten:

    Falsche Behauptungen in österreichischem Magazin „Profil“ über Stella Deetjen

    Das Oberlandesgerichtgericht Hamburg bestätigte im Oktober die Anträge von Stella Deetjen und „Back to Live“ in einem Verfahren gegen falsche Anschuldigungen einer österreichischer Zeitschrift.
    Erstinstanzlich war schon Ende letzten Jahres der österreichischen Verlags-Gruppe „News“ und dem Journalisten Bernd Hettlage vom Landgericht Hamburg untersagt worden, zahlreiche falsche Behauptungen über Stella Deetjen aufzustellen, weil es sich hier um unwahre Unterstellungen handelte. Die Zeitschrift Profil hatte wahrheitswidrig behauptet, Stella Deetjen reise nur nach Varanasi, wenn sich Medien ansagten und hätte auch keine Straßenklinik in Varanasi aufgebaut. Das österreichische Magazin schreckte sogar nicht vor der Behauptung zurück, Stella Deetjen habe sich mit einem golddurchwirkten Sari auf einem Boot auf den Ganges entlang fahren und dabei von einer Pressemeute begleiten und filmen lassen. Ferner hatte das zur News-Gruppe gehörende Magazin sowohl in der Print- und seiner Online-Ausgabe den falschen Eindruck erweckt, dass Back to Life sich beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) um ein Spendensiegel beworben habe.
    Keine dieser Behauptungen konnten in dem über 2 Instanzen geführten Gerichtsverfahren nunmehr als wahr bestätigt werden. Bezeichnender Weise erschien der Autor des falschen und herabsetzenden Artikels, Bernd Hettlage, zu keiner der mündlichen Verhandlungen vor den Gerichten und konnte während des Verfahrens auch keinen einzigen Zeugen benennen, der seine Recherchen insoweit bestätigen wollte.
    Zwischenzeitlich haben Hettlage und die News-Gruppe wohl auch eingesehen, dass sie ihre ehrenrührigen Anschuldigungen nicht halten können und haben über ihren Anwalt das Urteil des Oberlandesgericht Hamburg endgültig akzeptieren lassen.


    Chixse

  26. 26.    30. November 2008    11:41 Uhr

    Die Zeitschrift Profil erscheint in Österreich. Um also wirksam die Weiterverbreitung des immer noch im Umlauf befindlichen Beitrags zu erreichen, sollte man also in Österreich nach österreichischem Recht klagen. Hier ersatzweise in der Bundesrepublik bei der bekanntlich Presse feindlichen Hamburger Kammer zu klagen, ist lediglich ein wirkungsloser PR-Sieg, weil lediglich die paar Auslandsexemplare von Profil betroffen sind. Außerdem wurden keine zentralen Vorwürfe angegriffen, sondern nur ungeschickte illustrative Bemerkungen, die als Tatsachenbehauptungen daher kamen, so etwa: S.D. habe sich mit einem “golddurchwirkten Sari” (er war wohl blau mit 3 Goldfäden) auf dem Ganges von einer “Medienmeute” (es waren wohl nur drei) hat filmen lassen. Mag sein, dass Hettlage zu dick aufgeschnitten hat, was hierzulande von den Richtern gnadenlos abgestraft wird. Entscheidend ist jedoch etwas anderes: Spätestens seit dem Spendenskandal um Unicef und der Zweckentfremdung von Spendengeldern dürfte doch wohl nachvollziehbar sein, dass nur Organisationen mit glasklarem Nachweis über ihre Finanzmittel auch spendenwürdig sind. Es ist richtig, wie ich herausgefunden habe, dass sich Stella Deetjen nicht um das Spendensiegel des DZI beworben hat, es ist aber auch richtig, dass sie auf zweimaliges Bitten des DZI keine Unterlagen eingereicht hat, um die korrekte Spendenverwendung nachzuweisen. So bleibt der Verdacht, dass Benares nur ein Alibi-Projekt ist, um mit dem Sparschwein durch die Talk-Shows zu tingeln – im golddurchwirkten Sari (habe ich selber gesehen). Sie hat kein Güte-Siegel! Und Sie hat auch keins verdient!


    Karl

  27. 27.    30. November 2008    11:55 Uhr

    wünsch dir eine schöne adventzeit,karl !


    malediva

  28. 28.    30. November 2008    12:22 Uhr

    Ich wünsche Dir vor allem eine FRIEDLICHE Adventzeit “Karl”!

    PS.: Oder heißt Du Daniela? Oder weiß wenigstens Daniela Peters, dass Du Deinen Namen mit ihrer Website verlinkst? Ich finde es immer schön, wenn man entweder ganz anonym bleibt, oder seine richtigen Daten verwendet!


    Bettina

  29. 29.    30. November 2008    12:31 Uhr

    Hallo Bettina,

    das ist die Website, die ich für meine Freundin gebaut habe. Eine eigene habe ich nicht. Außerdem hast Du ja als Domain-Ownerin auch meine E-Mail-Adresse – und da steht karl@formblitz.de drin. Also ist klar, dass ich nicht anonym poste. Dass man eine eigene Website haben muss, um hier Kommentare zu schreiben, wusste ich nicht.

    Schöne Adventszeit

    Karl


    Karl

  30. 30.    30. November 2008    12:48 Uhr

    Hallo Karl,

    keine Sorge, man darf auch websitelos mein Blog genießen. Es erschloss mir nur nicht der Zusammenhang zwischen einer Downloadseite, der Seite einer Schauspielerin in Berlin und Karl, dem Kommentator.

    Aber nun ist ja alles klar.

    Friedlich Adventzeit (das S wird bewußt weggelassen, weil es in Ö keine s gibt zwischen Advent und dem Rest…)
    Bettina


    Bettina

  31. 31.    31. Dezember 2008    22:30 Uhr

    Erik schrieb am 14. September 2007 :

    mir kommt die kampagne von “Rudolf” sehr spanisch vor….
    ich denke:
    - wer 14 Jahre von so gut wie nichts mit den Ärmsten gelebt hat und für das Wohl vieler anderer tagtäglich gearbeitet hat (und es noch tut, wenn auch nicht mehr tagtäglich vor Ort (Ist Karl Heinz Böhm täglich in Afrika?) hat es einfach nicht verdient, dass sogenannte Enthüllungsjournalisten- und Möchte-Gern-Freizeit-Fakten-Sammler nun Ihre erfolgreiche Arbeit für Andere in den Dreck ziehen!!!

    - wenn man etwas Schlechtes bei jmd. der sich mit Haut und Haar für eine Gute Sache engagiert, finden will, wird man es finden.
    denn derjenige der Gutes tut und dem dann ein solches Glück an Öffentlichkeit (= Spendenwilligkeit) zuteil wird, hat höchstwahrscheinlich gar nicht mit so hohem Verwaltungsaufwand am Anfang gerechnet. (Denn dann wäre er nicht Idealist und hätte sich getraut eine solch wahmnsinnge Vision und Idee zu verwirklichen, sondern wäre Buchhalter geworden.)

    - Daß deshalb in einer Übergangszeit, bis solche Dinge dann auch mit genug “Personal” und Erfahrung gehandelt werden können, event. dazu führen, daß Geld zum Teil mehr in die Organisation fliesst, als es tut, wenn die Organisation steht und reibungslos funktioniert ist sicherlich auch klar, Sie ist eben kein Engel, sondern auch nur ein Mensch…

    Und dass da Fakten in der Broschüre event. nicht ganz stimmen, kann ich sehr verzeihen, denn, es ist ja nicht gelogen, was sie in der Broschüre schreibt, sondern auf Dauer inhaltlich eventuell nicht ganz richtig (und nen Flyer kann man nach Druck nicht korrigieren), oder aber etwas was geplant war (was bei Drucksachen überhaupt nicht unüblich ist, dies faktisch schon einmal zu bewerben)

    - Ich finde es erstaunlich wie “Sesselpubser” sich hier nach Feierabend zu Rächern der armen Kinder (und Stellas eigenem Kind) aufspielen.

    Anstatt die Energie darauf zu verwenden die Arbeit anderer mit vermeintlichen Fakten (Die Rudolf durch seinen miesen Wikipedia-Artikel selbst geschaffen hat und auf den er als unabhängige Quelle gerne verweist) kaputt zu machen, und in jedem Blog, was er findet seine Meinung zu wiederholen, sollte er vielleicht lieber mal selber etwas schaffen, was der Welt so viel hilft. (Mit dem ganzen Strom den er fürs Posten verwandt hat, kommen wir dem Klimawandel auch unnötigerweise etwas näher.. (lach))

    Wie gesagt, es ist die große Tragik, dass eine gute Idee und Sache leider durch Neider und Korinthenkacker schlecht gemacht werden muß.

    Zu mir:
    ich bin NICHT jmd. aus Stellas Clan (dem ja Menschen, die Ihr postiv gegenüber eingestellt sind in anderen Foren auch immer sofort zugerechnet werden.), noch kenn ich Ihren vermeintlichen PR-Berater. Ich muß mich auch nicht aus was-auch-immer-für-zwielichtigen-Gründen hinter Pseudonymen verstecken, wie unser guter “Rudolf”.

    Ich finde einfach, jmd. der eine so lange Zeit seines Lebens geopfert hat wie Stella und dies noch weiter tun will, hat es einfach nicht verdient in den Dreck gezogen zu werden (auch nicht mit angeblichen, höchst fragwürdigen Fakten). Ich finde aber auch das so jmd. nicht jahrelang wie ein Bettler leben muß. Denn nur mit genug materieller Absicherung ist ein dauerhaftes Engagement auch möglich.

    Ich habe großen Respekt vor Stellas Arbeit und werde sie weiterhin mit Spenden unterstützen.
    Und würde mir wünschen, daß die gezielte Schmutzkampagne wenig Menschen wirklich beindruckt und Ihre Projekte weiterhin unterstützt werden.

    Viel Glück weiterhin. Und viel Kraft für Stella.

    P.S: und die tollen Quellen des Autors des Profilartikels, deren Seriösität zweifele ich an. Wer schon einmal in Indien war, der weiß zum einen das dein indischer Gesprächspartner gerne das sagt, was Du hören willst und zum anderen, daß die westlichen Quellen in Indien auch nicht unbedingt seriöser sind. Denn da herrscht ganz ganz viel Neid zwischen den “Aussteigern”.
    Aber das ist ein anderes Thema.

    es hat mich sehr berührt,was die stella da macht und mußte tatzächlich feststellen das ich trähnen in den augen hab………….


    nico

  32. 32.    31. Dezember 2008    22:38 Uhr

    malediva schrieb am 14. September 2007 :

    @ erik

    toller comment!

    ingo schrieb am 11. November 2008 :

    hörte vor zwei jahen erstmal von Stella und ihr Projekt.
    höre heute erstmal von den Vorwürfen, die ich alle samt nicht kenne.

    werde heute einen etwas größeren Eurobetrag spenden.

    um für mich den Ausgleich zu erreichen, kann ich mich freuen, dass ich die Euro nicht an den Staat zur “Weiterleitung an die Banken” spenden kann, sondern an einen Menschen welcher nicht nur von Bewunderer sondern auch von Neider, “Besserwisser” und alles “Zerreder” welche in der Regel selbst nichts und schon garnichts, in ähnlicher menschlicher Qualität in der schublade haben, geschweige umsetzen könnten.

    gib allen recht die auf stellas seite sind. gut gemacht stella weiter so..


    nico

  33. 33.    4. Januar 2009    15:59 Uhr

    Eigentlich ist das Thema ja nun von allen Seiten schon einmal beleuchtet worden, so dass die Gefahr der Wiederholung groß ist. Wenn jedoch jeder, der eine andere Meinung zu Deetjen vertritt als “Besserwisser” oder “Neider” abqualifiziert wird, hört der Spaß auf. Jeder kann an Deetjen spenden so viel er will. Es ist schließlich sein Geld und sein Gewissen, dass er damit beruhigen will, aber kritische Stimmen unsachlich abzuwerten, ist eine Unart. Ich bleibe dabei: Wer mit dem Klingelbeutel rumrennt, muss sich Fragen nach der korrekten Verwendung der Spenden gefallen lassen. Da hapert es bei “Back to Life”. Das DZI ist eine unabhängige Prüf-Organisation, ähnlich wie der TÜV, die dafür eingerichtet wurde, um seriöse Spendenorganisationen von schwarzen Schafen zu unterscheiden, die es leider zuhauf gibt. Wie viel Geld landet tatsächlich bei den Empfängern? Wie hoch ist der Verwaltungsaufwand? Wie effizient ist die Spendenarbeit insgesamt. Einer solchen Überprüfung hat sich “Back to Life” trotz mehrfacher Aufforderung verweigert. Warum? Hier einfach nur mit stark gutmenschelnden Allgemeinplätzen und gefühlsduseligen Moralappellen Deetjen einen Persilschein auszustellen, mag ja noch angehen, aber alle Gegner in Bausch und Bogen als “Zerreder” zu bezeichnen, ohne auch nur den Hauch eines eigenen Arguments zu liefern, ist wirklich töricht. Fakt jedenfalls ist, dass Deetjens “Stern” am verglimmen ist, weil sich inzwischen auch in den Redaktionen herum gesprochen hat, dass ihre Organisation intransparent ist, jedenfalls einer ernsthaften Überprüfung nicht stand hält. Aus Wikipedia wurde sie nach einer langen Diskussion gelöscht. Grund: Ihre Unterstützer konnten nicht den Nachweis führen, dass jeder Spenden-Euro auch wirklich bei den Kindern ankommt. Das ist der Stand der Dinge. Und die teils wütenden Kommentare betrachte ich als verzweifeltes Nachkarten.


    Karl

  34. 34.    5. Januar 2009    20:47 Uhr

    täglich grüsst das murmeltier,lieber karl!


    malediva

  35. 35.    18. August 2009    21:45 Uhr

    guten abend euch allen hier,

    auch ich habe gestern den film von stella d. gesehen und war schon sehr gerührt von ihrer tätigkeit bei diesen menschen. ich wünschte mir -
    mehr von diesen menschen mit rückgrat – die nicht lange überlegen sondern ihrem herzen nachgehen und wenn ich schon nicht dort vor ort helfen kann,
    so kann ich wenigstens einen kleinen finanziellen beitrag leisten und helfen. ein winziger tropfen auf einem heissen stein …doch mehr menschen mit kleinen tropfen und es könnte daraus eine pfütze
    werden….

    gruss cara


    cara



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Bettina S., 33 Jahre, verheiratet mit einem Bayern, 2 Söhne (P. 6 und A. 4 Jahre), wohnhaft im Süden Deutschlands UND Österreicherin - mit Leib, Seele und was sonst noch dazu gehört!

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