Ich verehre ihn. Den Karl Hohenlohe.
Darum freue ich mich unglaublich, wenn ich nach Österreich komme. Nicht, um ihn zu sehen, sondern um seine tägliche Kolumne zu lesen.
Wobei ich ein Sehen auch nicht ablehnen würde.
Ich würde dann vor ihm stehen, dezent erröten und ihm zuwispern: “Ihre spitze Feder, Herr Hohenlohe, bringt mich wahrlich zum Lachen…”
Wobei ich die Wortwahl vielleicht noch etwas überarbeiten sollte, um nicht K.H .seinerseits zum Erröten zu bringen.
Auf jeden Fall ist besagte spitze Feder ein Hochgenuss bissiger, zynischer, pointierter, treffender und wahrer Worte.
Ich vermute deshalb, dass ein gemeinsamer Besuch einer österreichischen High- oder Low Society Veranstaltung ein unglaubliches Vergnügen sein muss.
Bewaffnet mit einem Gläschen erlesenen Wein könnten wir es uns gemütlich machen und fortan die anwesende menschliche Spezies besprechen. Körperformen, Ausdrucksweise, Verkleidungen, Bemalungen, Paarungen, Trennungen… Ich müsste danach vermutlich über Monate hinweg mein ausgeprägt vorhandenes Tratsch/Klatsch-Bedürfnis nicht mehr extern stillen und meine kommenden Blogbeiträge wären wahrscheinlich Pulitzerpreis verdächtig.
Durch meine extreme Wandlungs- bzw. Anpassungsfähigkeit bin ich auch eventübergreifend einsetzbar: von einer Feier des Faschingsverein Frankenburg, über eine Boutiqueeröffnung mit Birgit Sarata als Stargast bis hin zu einer Filmpremiere inklusive Premierenparty mit George Clooney.
Würden Sie mir also die Ehre erweisen, Sie begleiten zu dürfen Herr Hohenlohe?
Sollte ich je ein Buch schreiben, würde ich Ihnen auch die Danksagung auf Seite 1 widmen:
“Dank an K.H., der mich lehrte, die richtigen Worte zu finden.”
Bettina S., 33 Jahre, verheiratet mit einem Bayern, 2 Söhne (P. 6 und A. 4 Jahre), wohnhaft im Süden Deutschlands UND Österreicherin - mit Leib, Seele und was sonst noch dazu gehört!

Und – trudeln die Einladungen schon ein?
Hermi
Hach, die Einladung zum diesjährigen Wiener Opernball habe ich wohl knapp verpasst… Der ist nämlich schon heute…
Bettina