Vielen meiner Leser ist Walter Altbach ein Begriff. Seine Lebensgeschichte bewegt und beschäftigt mich nun schon seit über zweieinhalb Jahren. Am meisten erschüttert hat mich die Tatsache, dass die Familiengeschichte der Altbachs komplett aus der Chronik der Stadt Eggenburg gelöscht wurde. Die Vertreibung der Juden 1938 wurde dort so akribisch umgesetzt, dass wirklich kein offizielles Dokument mehr die Existenz dieser Familie belegt hat.
Nach meiner Kontaktaufnahme mit Dr. Gaspar, Leiter des Eggenburger Stadtarchivs, setzte sich dieser letztlich sehr dafür ein, dass an dem Geburtshaus von Walter Altbach, der ehemaligen Möbelfabrik seiner Eltern (MöFa), eine Gedenktafel angebracht wird.
Nun ist es soweit. Die Gedenktafel hängt an ihrem Platz. Die Familie Altbach ist Dank einer kleinen Tafel wieder ein Stück weit dorthin zurück gekehrt, wo sie vor Jahrzehnten vertrieben wurden.
Danke an alle, die das ermöglicht haben!

Die Tafel am Eingang zum ehemaligen Fabriksgebäude.
(bitte auf das Bild klicken um die Gedenktafel als PDF herunterzuladen)
Auf der Tafel sind u.a. die Eltern von Walter Altbach abgebildet.

Bettina S., 33 Jahre, verheiratet mit einem Bayern, 2 Söhne (P. 6 und A. 4 Jahre), wohnhaft im Süden Deutschlands UND Österreicherin - mit Leib, Seele und was sonst noch dazu gehört!
