von Bettina
Vielen meiner Leser ist Walter Altbach ein Begriff. Seine Lebensgeschichte bewegt und beschäftigt mich nun schon seit über zweieinhalb Jahren. Am meisten erschüttert hat mich die Tatsache, dass die Familiengeschichte der Altbachs komplett aus der Chronik der Stadt Eggenburg gelöscht wurde. Die Vertreibung der Juden 1938 wurde dort so akribisch umgesetzt, dass wirklich kein offizielles Dokument mehr die Existenz dieser Familie belegt hat.
Nach meiner Kontaktaufnahme mit Dr. Gaspar, Leiter des Eggenburger Stadtarchivs, setzte sich dieser letztlich sehr dafür ein, dass an dem Geburtshaus von Walter Altbach, der ehemaligen Möbelfabrik seiner Eltern (MöFa), eine Gedenktafel angebracht wird.
Nun ist es soweit. Die Gedenktafel hängt an ihrem Platz. Die Familie Altbach ist Dank einer kleinen Tafel wieder ein Stück weit dorthin zurück gekehrt, wo sie vor Jahrzehnten vertrieben wurden.
Danke an alle, die das ermöglicht haben!

Die Tafel am Eingang zum ehemaligen Fabriksgebäude.

(bitte auf das Bild klicken um die Gedenktafel als PDF herunterzuladen)
Auf der Tafel sind u.a. die Eltern von Walter Altbach abgebildet.
von Bettina
Die Babsi in Oberbozen ist wohl so etwas wie eine kulinarische Institution am Ritten, oberhalb von Bozen.

Fleißige Wandersleute die wir sind, verbrachten wir vier wunderbare Tage im südtirolerischen “Hochgebirge”, schleiften wiedermal gut gelaunte Kinder den Berg hinauf und hinunter und setzten zum wiederholten Male kulinarischen Highlights á la Eis und köstliche Nachspeisen als Köder ein.
Nach einer solchen erpresserischen Wanderung kehrten wir – die drohende ekelhafte Grausigkeit nicht ahnend – in “Babsis Pizzeria Gasthaus mit schöner Sonnenterrasse in Oberbozen” ein.
Schon nach kürzester Zeit erheiterte uns eine unglaublich verwirrte Kellnerin so sehr, dass wir uns jegliches Rahmenprogramm wie Fingerspiele, Reime erzählen oder Wettrülpsen getrost sparen konnten. Als wir nach über einer halben Stunde endlich auch essensmäßig versorgt wurden, war die Freude groß und jegliche körperliche Anstrengung vergessen.
Bis drei Bissen später das Unfassbare geschah.
Es war bräunlich, rund einen Zentimeter lang und verwirrte mein Auge, da es so gar nicht nach Spinatspätzle aussah. Genauer betrachtet entpuppte sich das braune Etwas als abgerauchter Zigarettenstummel.
Nun bin ich an sich ein sehr robuster und nicht schnell zum Ekel neigender Mensch. Aber das veranlasste mich dann doch zu Würgegeräuschen und einem entsetzten “Igitt! Was ist dass denn
Ekelhaftes!!!”.
Die Kellnerin war schnell herbeizitiert, ihre Ratlosigkeit schier unendlich und mit einem genuschelten “Ich sags dann mal der Chefin” zog sie von dannen.
Diese herbeigerufene Chefin – Babsi – erschien nach einigen Minuten mit den Worten “Es soll hier ein kleines Problem geben?”.
“Nein. Kein kleines Problem. In meinem Essen war ein Zigarettenstummel!”
“Nun. In meiner Küche raucht bestimmt niemand!”
So ging es weiter im Dialog. Unfreundlich, ohne eines Wortes der Entschuldigung, meinte sie, der Stummel könnte ja auch auf dem Weg zum Tisch reingefallen sein oder – quasi anstelle eines Aschenbechers – ja auch aus meiner Hand entwischt sein. Und überhaupt, sie hätte es ja selber gar nicht gesehen.
Ein eilends herbeigeeilter junger Mann – der Sohn, oder Kellner, oder Tellerwäscher – verbat mir dann noch rüde den Tonfall, der mittlerweile eine gewisse Schärfe erreichte, noch lange aber nicht mein verbales und tonales Reptertoire in Höchstleistung darbot.
Mittlerweile eilte uns eine niederländische Familie zu Hilfe, die die fulminante Babsi maßregelte und eine Entschuldigung für uns einforderte.
Der pfauchende Satz “Die Spinatspätzle müssen sie ja eh nicht bezahlen” vertrieb uns endgültig schnellen Schrittes aus diesem gastfreundlichen Lokal.
Wir stolperten in das nächste – wunderbar nette – Café (dessen Namen ist vor lauter Adrenalin leider vergessen habe). Die Kinder bekamen ihr wohlverdientes Eis und Muttern soff genoß schüttete trank einen doppelten Zwetschgenschnaps zum Abtöten sämtlicher Zigarettenstummel-Rest-Dinger in meinem Magen.
Fazit: eine derartige Gastunfreundlichkeit resultiert entweder aus “wir habens nicht nötig”, “in Oberbozen gibts sonst e nix anderes” oder purer, arroganter Dummheit – denn manche Dinge sprechen sich schneller rum, als einem lieb ist.
Zweites Fazit: mit einem Radler und einem doppelten Schnaps intus geht es sich sehr lustig den Berg hinunter :-)
von Bettina
Hallo! Wie geht’s es dir? Ich will nicht Sie storen und Ihre Zeit vergeuden, also machen wir uns an die Sache! Ich mochte einen Mann treffen, der mein Freund sein kann und der meine Urlaub mit mir verleben oder das ganze Leben Hand in Hand verbringen kann. Wer weist?? Ich bin ein sehr kontaktfreundliches Freulein aber ich habe keine Erfahrung der Internetkommunikation. Der Welt bleibt nicht stehen und entwickelt sich jedes Jahr. Es sagt, dass die Leute,die auf der anderen Seite der Welt leben, deine Nachbarn sein konnen, also ich will mein Gluck versuchen und jemanden so treffen. Warum nicht? Vielleicht ist das wirklich so? Und vielleicht ist das wirklich so leicht und lustig?! Fur mich, sind die Leute, die neben mir here leben, nicht so interessant, wie die Leute der anderen Seite der Welt. Ich weiss nicht warum, aber ich fuhle mich wie Alice im Roman “Alice im Wunderland” von Lewis Carroll.
Und Sie? Mochten Sie auch jemandem anderen treffen, der Ihren Nachbahrn nicht ahnlich ist? Mochten Sie einen neuen Freund oder sogar mehr haben? Ich suche einen Mann, der mein Freund sein kann, der meine Interessen und Ideen und vielleicht mein Gluck teilen kann, denn wie kann ein Mensch allein glucklich sein, ich meine ohne andere Menschen? Wir, ich spiele auf Menshen an, sind soziale Geshopfe und konnen nicht wirklich glucklich ohne das Andere sein. Die meisten von Menschen leben das ganze Leben ohne ihre Halften zu treffen!!! Also, warum versuchen wir nicht, mit jemandem, der nicht in der Nahe von uns ist, Umgang zu haben? Und vielleicht auf unser Shicksal zu stossen? Warum nicht? Ich habe mich so von Zeit zu Zeit gefragt, also schreibe ich diesen Brief. Ich habe beschlossen, das zu tun oder zumindest zu versuhen. Ich vermute, dass Sie auch Ihr Gluck zu versuchen beschlossen hat, denn ich schreibe das fur Sie! Aber verzeihen Sie mir,bitte, fur meinen langen Brief – ich wollte nur offenherzig sein. Ich habe so viele Gedanken und so wenig Zeit sie zu aussprechen… Wenn Sie fur meinen Brief sich interessiert – schreiben Sie mir, bitte, auf meine E-Mail Adresse! Aber ich muss Sie davor mahnen, dass das Internet wie ‘ein Ozean der Welt’ unserer Zeit ist und Es gibt sehr viele gefahrliche Kreaturen dort.
Ich meine, die Menschen nutzen das Internet, nur daran Vergnugung zu finden und mit anderen Personen anonym zu spielen. Ich mochte sagen, dass ich ernst und meine Worter sind aufrichtig. Ich mochte einen wirklich interessanten Kerl und keinen Joker oder Kriminellen treffen, Kennen Sie das Sprichwort – unabhangig von einer Person suchen, werden sie auch finden? Ich denke, dass es ein sehr kluger und wahrer Satz ist. Das ist der Grund, warum bitte ich Sie, wenn Sie mochten nicht die Kommunikation mit mir haben, und wenn Sie mochten uber mich einen Streich spielen – verschwenden Sie, bitte, meine und Ihre Zeit nicht! Ich bin offen fur alle Arten von positiven Beziehungen, aber nicht fur die negative. Wenn Sie wirklich dafur sich interessiert, mit mir zu verkehren, und wenn Sie mir antworten – ich bin froh, Ihnen wieder zu schreiben und auch mein Foto zu senden. Ich warte auf Ihre positive Antwort mit Ungeduld.
Fast vergessen – meine personliche Adresse ist: sunrice5674@gmx.at
und mein Name ist Julia.
Liebe Verfasser dieser – und tausend anderer - Spam Mails, die täglich in meinem Mail Ordner landen,
gerne helfe ich Ihnen beim Verfassen fehlerfreier, verständlicher und schöner Spamtexte.
Kontaktieren Sie mich bitte unter bettina[at]pappalatur[punkt]at.
Mit freundlichen Grüßen,
BS