von Bettina
Mietschuldner bitte nicht aufs Bild klicken!!!

Gründe dafür:
- sowohl für das leibliche Wohl, als auch für das Gemüt wäre gesorgt
- für das Geld könnten wir den Kindern die 3-Zimmer-Wohnung und uns die 4-Zimmer-Wohnung mieten
- da keine Mietschuldner akzeptiert werden, findet gleich vor Einzug eine natürliche Auslese statt
- in den kommenden Jahren muss man bestimmt nicht mit hohen Rücklagen für die Fassadensanierung rechnen
- unliebsame, unangemeldet Besuche bleiben dort draußen definitiv aus
- so diese Anlage nicht auf einer ehemaligen Mülldeponie errichtet ist, kann man auch mit gesunder Luft am Land rechnen
Gründe dagegen:
- ich weiß auch nicht… manchmal sind wir einfach Spießer
von Bettina
Ich bin an der tschechischen Grenze aufgewachsen. Für mich als Kind endete die Welt an einer Linie, die als solche kaum zu erkennen war. Dahinter graues, lebloses Land. Mal sah man im Winter Rauch aus den Rauchfängen aufsteigen, mal sah man auf den Wachtürmen Soldaten mit Maschinengewehren – aber das war es auch schon. Ich dachte wirklich, dass das das Ende der Welt ist.

Im November 1989 wurde dann erstmals die Grenze für einen normalen Grenzverkehr geöffnet. Bei unserem Grenzübergang war das für 23.00 Uhr vorgesehen. Wir waren da – ein Haufen Jugendlicher. Wir hatten Sekt dabei, wir hatten Kassettenrekorder dabei mit so herausragenden Liedern wie Fendrichs “I’m from Austria”. Und wir hatten jede Menge Vorstellungen und Ideale mit, was uns da erwarten würde. Wir rechneten mit tausenden von Grenzgängern. Wir erwarteten viele Fragen nach Freiheit, Demokratie und dem goldenen Westen.
Um 23.00 Uhr öffnete sich auch die Grenze und die ersten (der insgesamt höchstens 5) Skodas rollten an uns heran. Die Sektkorken knallten, die Musik dröhnte und wir hatten vor Ergriffenheit Tränen in den Augen. Es war Geschichte und wir waren dabei.
Ein Skoda blieb stehen, der Fahrer kurbelte das Fenster runter und fragte: “wo ist hier Disko?”
…
Das war’s. “Wo ist hier Disko” war das einzige was sie von uns wissen wollten.
Wir tranken unseren Sekt aus, hörten die Musik, unterhielten uns mit den Grenzbeamten und fuhren wieder nach Hause.
von Bettina
Dieser Artikel in Bild (tut mir leid, es gibt dazu keinen Artikel mehr… Hm, musste der wohl entfernt werden?) brachte heute morgen schon meine ganze Gedanken- und Gefühlswelt in Aufruhr!

Wenn kleine, süsse Hunde, die weder sprechen können, noch im Stande sind Türen selbständig zu öffnen, wenn man schon “… (bei) spontanen Zärtlichkeiten (…) von kleinen braunen Augen argwöhnisch beobachtet (wird).“ – mein Gott, wie wird dass dann erst bei sprechenden, Türen-öffnenden-braunäugigen Kindern!?!
„In meinem Freundeskreis ist manche Beziehung wegen eines Vierbeiners in die Brüche gegangen“, berichtet Claus Zey (vom Hund verdrängter Ehepartner von Ch. Kaufmann). „Aus Abneigung gegen Hunde oder Hygiene-Fimmel hat stets ein Partner die Konsequenzen gezogen!“
Möge nun jeder in sich gehen und darüber nachdenken, ob eine kürzlich in die Brüche gegangene Beziehung im Bekannten- oder Familienkreis auf eine dieser vierbeinigen Bestien zurückzuführen ist!
„Meine Unterschenkel wurden zum Opfer sexueller Nötigung. Jeden Tag um 17.20 Uhr.“ schreibt Ch. Kaufmann in ihrem Buch.
Dass Herr Zey dann nicht mehr wollte, versteht sich von selbst!
Weiter meint Ch. Kaufmann: „Wollten wir uns zu einem spontanen Rendezvous treffen, so fand dies in der eigenen Wohnung unter Voraussetzungen statt, wie sonst üblicherweise auf Feindesgebiet. Statt eines Vorspiels mussten wir Täuschungsmanöver planen….”
Ich bin noch am Überlegen, ob ich ich diese Situation gerne beobachtet hätte…
Tragisch: Den Hund hatte sich das Ehepaar Kaufmann/Zey eigentlich als Baby-Ersatz angeschafft.
Kam schon mal jemand auf die Idee, dass der arme Hund, dass alles inszeniert hat, um wegzukommen?
Weitere zwei wären Fragen noch zu klären:
zerstörte demnach ein Rottweiler die Ehe von Tony Curtis und Christine Kaufmann?

Ein Terrier hätte gegen diesen Mann ja wohl keine Chance gehabt.
Und: was machen wir jetzt mit diesen ehezerstörenden Hunden?