von Bettina
Heute war ein wunderschöner Sonntag. Die Sonne schien, ein Ritterfest haben wir ohne nennenswerte Schwertwunden überstanden und der gegrillte Fisch heute abend schmeckte auch delikat. Das wäre doch ein guter Grund, um nach Gemüt und Magen auch ein bisschen den Geist zu erfrischen.
Nun, ich könnte zum Beispiel die einzig gute Biografie über Kaiserin Elisabeth von B. Hamann studieren, oder ich könnte geschichtlich noch weiter zurück gehen und die Gedichte und Liebeslieder von Walter von der Vogelweide lesen. Rein wissenschaftlich würde mich bestimmt Stephen Hawking und seine Betrachtensweise der Zeit weiter bringen. Um schnell so einmal querbeet schlauer zu werden, könnte ich auch den Schmöker von Dietrich Schwanitz durchackern.
Seitens der Literatur wartet schon seit langem “Der Schatten des Windes” auf mich, um gelesen zu werden. Das Werk von Thomas Bernhard – Heldenplatz – fristet auch schon seit sehr, sehr langer Zeit sein Dasein in meiner Bücherkist – wie ich meine aus gutem Grund.
Zu guter Letzt könnt ich natürlich auch Freuds “Die Traumdeutung” lesen, deuten, interpretieren und darüber nachdenken – könnte ich, aber ich tue es nicht!
Ich sehe mir “Hals über Kopf” an – an Banalität, Schlichtheit, schlechter Schauspielerei und absoluter Sinnlosigkeit kaum zu überbieten, aber ich lache – laut, herzlich und ehrlich!
Und das ist manchmal für den Geist besser, als alles andere :-)
von Bettina
Dauerhafter Schlafmangel führt zu körperlichen Beschwerden (beispielsweise erhöhte Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen) und zu psychischen Problemen (beispielsweise Denkstörungen, Müdigkeit, Halluzinationen, Reizbarkeit).
eindeutig beweisbar durch Mitmenschen in meinem näheren Umfeld
Dauerhafter methodischer Schlafentzug wird daher auch als Methode der Folter unter anderem dazu eingesetzt, um klares Denken des Opfers zu unterbinden und um den Freien Willen sowie die Widerstandskraft des Opfers zu brechen und so beispielsweise Aussagen zu erpressen.
noch nicht beweisbar, aber durchaus anzunehmen
Im alten Kaiserreich China diente der Schlafentzug über Tage und Wochen dazu, Schwerverbrecher hinzurichten. Durch Schlagen, Schmerzreize und Kitzeln wurden diese wach gehalten.
STOPP: ich bin KEIN chinesischer Schwerverbrecher! Warum dann nur das alles?
Schlafentzug wird auch heutzutage noch oft als Foltermethode angewandt, da er keine nachweisbaren körperlichen Spuren beim Opfer hinterlässt (so genannte Weiße Folter). Gemäß der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der Europäischen Menschenrechtskonvention gilt: ”Niemand darf der Folter oder Grausamkeit, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.”
Den letzten Satz werde ich auf ein großes Blatt Papier schreiben und bei Erreichen des verstehensfähigen Alters meinen Söhnen vorlesen!
Gute Nacht!
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlafentzug
von Bettina
Alle Daten und historischen Hinweise findet man bei Wikipedia. Darauf will ich gar nicht näher eingehen. Umso mehr aber möchte ich beschreiben, warum Retz einzigartig ist. So wunderbar und so wunderschön, dass man am liebsten dort wohnen würde!

Retz hat das gewisse Etwas, Retz hat Flair! Man spürt ihn schon, wenn man auf die Stadt zufährt. Sanft eingebettet in hügeligen Weingärten liegt Retz. Erreicht man dann den Hauptplatz, ist man überrascht, wie weitläufig er ist. Gemütlich und doch geschäftig. Die Stadt lädt ein zum Bummeln (der weltbeste Schuhladen ist dort zu finden) und zum Verweilen. Es mutet alles ein wenig italienisch an, obwohl man sich nur wenige Kilometer vor der tschechischen Grenze befindet.

Die Gegend um Retz ist dominiert von Weingärten. Man kann unendlich schöne Spaziergänge unternehmen – von manchen Stellen aus kann man bei klarer Sicht bis zu Schneeberg und Rax sehen. Die Windmühle – die schon als Kulisse für die Verfilmung von “Die drei Musketiere” diente – steht stolz auf einem Hügel oberhalb der Stadt und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die weitläufige Landschaft!

In Retz kann man die Seele baumeln lassen und so richtig gut durchatmen. Ein Heurigenbesuch stärkt mehr und macht glücklicher, als ein 10-Gänge-Menue im Nobelrestaurant und der Wein, der ist sowieso das Beste!

Wenn man auch noch im Juni oder September nach Retz reist und die Weintage, bzw. das Weinlesefest besucht, dann hat man den weinviertlerischen Gipfel quasi erklommen.
Man muss sich nur bewußt sein, dass es im Anschluß daran nie wieder eine Reise geben wird, die diese Reise nach Retz übertreffen kann!